Digitalisierung, Cloud-Dienste und IoT schaffen neue Möglichkeiten – und neue Risiken. Mit Attack Surface Management bekommen Sie die Risiken in den Griff.
Die meisten Unternehmen investieren heute in Firewalls, Endpoint-Schutz oder Multifaktor-Authentifizierung. Doch oft gibt es in Sachen IT-Sicherheit einen blinden Fleck: Es fehlt der vollständige Überblick über die eigene IT-Landschaft. Nur bekannte Systeme, Anwendungen und Zugänge lassen sich wirksam schützen.
Schatten-IT: Warum sie so verbreitet ist
In vielen Unternehmen nutzen Teams oder einzelne Mitarbeitende Software, Cloud-Speicher oder spezialisierte Anwendungen, die nicht von der IT-Abteilung freigegeben wurden. Die Gründe dafür sind vielfältig: Manchmal fehlen bestimmte Funktionen oder die verfügbaren Anwendungen werden als zu kompliziert empfunden. Daraus entstehen jedoch Risiken für die gesamte IT-Landschaft, denn diese sogenannte Schatten-IT entzieht sich den etablierten Sicherheitsprozessen.
Hinzu kommen technische Altlasten. Veraltete Systeme erhalten keine Sicherheitsupdates mehr. Dadurch bleiben bekannte Schwachstellen über lange Zeit offen und können gezielt ausgenutzt werden. Das gilt auch für vergessene Test- und Entwicklungsumgebungen, die häufig weniger stark abgesichert sind als Produktivsysteme und so ein attraktives Ziel für Cyberkriminelle sind.
Potenzielle Angriffsflächen können sich allerdings auch bei bekannten Assets ergeben – zum Beispiel durch Fehlkonfiguration oder ungewollt veröffentlichte Dienste.
Wie bekommt man die Risiken in den Griff?
Die Antwort auf diese Herausforderungen lautet Attack Surface Management (ASM). Ziel von ASM ist es, sämtliche digitalen Assets eines Unternehmens sichtbar zu machen, Risiken zu identifizieren und kontinuierlich zu überwachen.
Dazu gehört die aktive Suche nach Angriffsflächen, sowohl innerhalb der eigenen Infrastruktur als auch bei Assets, die im Internet verfügbar sind. So entsteht ein umfassender Überblick über öffentlich erreichbare Systeme, Anwendungen und weitere digitale Ressourcen.
Zusätzlich überwachen moderne ASM-Lösungen, ob Zugangsdaten im Rahmen von Datenlecks veröffentlicht wurden. Dieses sogenannte Leaked Credential Monitoring hilft dabei, kompromittierte Benutzerkonten frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten, bevor Schaden entsteht.
Besser und effizienter mit externer Hilfe
Unternehmen können heute aus einer Vielzahl unterschiedlicher Lösungen für das Attack Surface Management wählen, die Auswahl der passenden Werkzeuge ist daher oft komplex. Nicht jede Lösung passt zu jeder Unternehmensgröße oder vorhandenen IT-Landschaft.
Darüber hinaus endet effektives Attack Surface Management nicht mit der Einführung eines Tools. Die gewonnenen Erkenntnisse müssen bewertet, priorisiert und in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Hier unterstützen erfahrene Security-Experten dabei, Risiken fachlich zu bewerten und im geschäftlichen Kontext richtig einzuordnen.
Auf dieser Basis lassen sich technische und organisatorische Maßnahmen planen, die langfristig zu einer höheren Sicherheitsreife beitragen. Unternehmen profitieren dadurch nicht nur von mehr Transparenz, sondern auch von einem effizienteren Umgang mit Sicherheitsrisiken.
Darum ist ASM ein wichtiger Baustein bei Compliance und NIS2
Neben den Sicherheitsvorteilen gewinnt Attack Surface Management auch im regulatorischen Umfeld zunehmend an Bedeutung. Insbesondere im Zusammenhang mit der NIS2-Richtlinie steigt die Anforderung, Risiken systematisch zu identifizieren und geeignete Schutzmaßnahmen nachweisbar umzusetzen. ASM unterstützt Unternehmen dabei, die IT-Assets zu inventarisieren und die von ihnen ausgehenden Risiken zu bewerten.
Zudem erleichtert ASM so die Vorbereitung auf Audits und Prüfungen und unterstützt den Nachweis eines strukturierten Risikomanagements. Damit wird ASM nicht nur zu einem Sicherheitswerkzeug, sondern auch zu einem wichtigen Baustein moderner Compliance-Strategien.
So unterstützt NetCologne Business Unternehmen bei ASM
NetCologne Business hat mit NetDetect ASM eine leistungsstarke Plattform mit über 25 Tools entwickelt, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre digitale Angriffsfläche sichtbar zu machen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Dabei geht das Leistungsspektrum über die eigentliche Plattform hinaus: Auf Wunsch übernimmt NetCologne Business die komplette Überwachung und schließt auch gefundene Lücken.
NetDetect ASM kann sowohl als Plattform zur eigenständigen Nutzung als auch als Managed Service eingesetzt werden. Unternehmen können die gewonnenen Informationen entweder intern auswerten oder Überwachung und Analyse an erfahrene Experten auslagern.
Wollen Sie Ihre IT-Sicherheit mit ASM verbessern?
NetDetect von NetCologne unterstützt Sie beim Schutz Ihrer IT-Landschaft. Unser Expertenteam berät Sie gerne persönlich. Gemeinsam entwickeln wir eine umfassende Lösung.
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